rosenrot

14. März 2010

Ich bin zurück von der Nordsee, etwas müde von der Heimreise, aber bester Laune, ausgesprochen gut erholt und -nebenbei bemerkt- ein Jahr älter. Im Gepäck habe ich viele Fotos, von denen ich natürlich einige hier zeigen werde, wenn ich sie sortiert, ausgewählt und gegebenenfalls bearbeitet habe.

Eines will ich aber vorziehen und zwar dieses hier:
 

 

Links ein Rose Red, daneben Evangeline Handschuhe, beides aus Rowan Kid Classic in der Farbe “crushed velvet”.

Gestrickt im November/Dezember 2008 und seitdem meine Standard-Winterausrüstung. Sobald die Temperatur unter 10 Grad fällt, trifft man mich draußen kaum ohne an. (Mein Versuch, dieses Set um ein weiteres zu ergänzen, scheiterte -wie erwähnt- an den Handschuhen.)

Fingerlose Handschuhe waren eine Offenbarung für mich. Jahrelang habe ich mir im Winter lieber die Finger abgefroren, als Fäustlinge oder Fingerhandschuhe anzuziehen, die ich bei meinen täglichen Wegen durch die Stadt schlichtweg unpraktisch fand. Kleingeld in für die U-Bahn zusammensuchen, etwas bezahlen, Nase putzen, das Telefonino bedienen, den Einkaufszettel entfalten, einen offenen Schnürsenkel binden… Alles Dinge, die ich nicht mit Stoff über den Fingern schaffe und in Folge dessen permanent damit beschäftigt war, Handschuhe aus- und wieder anzuziehen und sie, mit etwas Pech, zwischendrin zu verlieren.
Das alles war einmal, nun liebe ich meine Fingerlosen und bin immer wieder erstaunt darüber, wie warm diese doch halten. Nur bei Eiseskälte ziehe ich mir noch ein Paar norwegergemusterte Fäustlinge darüber. -Ausnahmsweise nicht selbstgestrickt.

reisefertig

5. März 2010

 
Ich sitze hier zwischen einen Handtuchstapel, einem Stapel Bettwäsche, zwei Wolldecken, einem Rucksack, einem kompletten Wochenendeinkauf + den Resten der dieswöchigen Gemüsekiste + unverzichtbaren Grundnahrungsmitteln wie Chilipulver und Earl Grey Tee, zwei (offenbar zu) kleinen Koffern, einer Tüte mit Shampoo, Duschgel und Co, einem Reiseklavier (auch E-Piano genannt), einer Tasche mit Noten, einem Beutel mit Strickzeug, einer Lenkmatte (ebenfalls in einem Rucksack beheimatet), reichlich Holzbriketts und Kaminanzündern, sowie drei Büchern, die ich noch irgendwo dazwischen quetschen werde.
 
 
 

Anders gesagt: Der Liebste und ich verstecken uns ab morgen eine Woche lang in einem Ferienhaus an der dänischen Nordsee.
 
 
 

Mit Sauna.
(Das wenig frühlingshafte Wetter zwingt mich dazu, das extra zu betonen.)